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26 11 2015
Vermögensbarometer: Immobilien als beliebtes Mittel zum Vermögensaufbau

Immobilien als Vermögensanlage steigen bei deutschen Privatanlegern immer weiter in der Gunst. 53 Prozent sehen in einem Eigenheim das beste Mittel für den Vermögensaufbau, 28 Prozent glauben, dass die vermietete Wohnimmobilie am geeignetsten ist – in Summe ist der Zuspruch für Investitionen in Wohnimmobilien trotz gestiegener Preise binnen eines Jahres um vier Prozentpunkte gewachsen. Das ergab das aktuelle Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, für das in diesem Jahr 1.900 Sparkassenkunden befragt wurden.

Großes Vertrauen in Immobilien als Altersvorsorge

Immer mehr Verbraucher setzen auf Immobilieninvestments, um Vermögen aufzubauen und dadurch fürs Alter vorzusorgen. Jeder Zweite der Befragten gab an, dass für ihn Sicherheit das Hauptkriterium für die Geldanlage sei – Immobilien erfüllen diesen entscheidenden Aspekt aus Sicht vieler Menschen. Nachgelagert wichtige Anlagekriterien sind Flexibilität, Verfügbarkeit und eine hohe Rendite.

Um den niedrigen Zinsen zu begegnen empfinden 35 Prozent der befragten Sparkassenkunden Immobilien als geeignete Geldanlageform – ein Plus von drei Prozent im Vorjahresvergleich. Nur ein Prozent Vorsprung vor Immobilien haben in der aktuellen Umfrage Aktien und Wertpapiere. Trotz der richtigen Konsequenz der Anleger, auf Immobilien auszuweichen, alarmiert die Studie mit Blick auf die Altersvorsorge: So ist die Zahl der Nichtsparer erneut gestiegen. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie monatlich nichts zurücklegen. In der Gruppe der Haushalte mit geringem Einkommen ist der Prozentsatz nochmals höher.

Eigenheime mit wenig Fremdkapital bevorzugt

Rund ein Viertel der Bevölkerung (24 Prozent) plant der Umfrage zufolge den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie. Drei Viertel von ihnen sind zwar bereit, dafür einen Kredit aufzunehmen. Allerdings wollen sie auch möglichst viel Eigenkapital aufwenden. Fast die Hälfte bevorzugt Fremdkapital von maximal 60 Prozent des Kaufpreises, 20 Prozent der Befragten würden auch ein Darlehen von bis zu 80 Prozent des Kaufpreises akzeptieren.

Die hohe Nachfrage nach Wohneigentum ist schon heute am Markt spürbar. 2014 wechselten laut ACCENTRO Wohneigentums-Report 2015 in den 82 größten deutschen Wohnungsmärkten Eigentumswohnungen für 24,9 Milliarden Euro den Besitzer – fast vier Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein neuer Rekord.