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accentro-hitzigallee
17 10 2013
Gute Neuigkeiten vom Arbeitsmarkt Berlin

Arbeitslosigkeit geht zurück

Im Juli dieses Jahres gingen laut Senat 1,22 Millionen Berliner einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach – 2,4 Prozent mehr als im Juli 2012. Damit verzeichnete Berlin den höchsten Zuwachs aller Bundesländer – im deutschlandweiten Durchschnitt lag das Plus nur bei 1,2 Prozent. Die neuen Stellen sorgen dafür, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt Berlin entspannt und die Zahl der Arbeitslosen immer weiter zurückgeht: Im September dieses Jahres waren 204.534 Berliner als arbeitslos gemeldet, rund 3.000 weniger als im Vorjahresmonat. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging zurück. Deutschlandweit stieg die Zahl der Arbeitslosen dagegen im Jahresvergleich an. Die Berliner Arbeitslosenquote lag mit 11,3 Prozent zwar noch höher als in allen anderen Bundesländern, aber der Abstand verkleinert sich erneut. Betrug er im September 2011 noch 1,4 Prozentpunkte, sind es aktuell nur noch 0,6 Prozentpunkte. Damit dürfte die Hauptstadt die rote Laterne in den kommenden Monaten abgeben.

Einzelhandel mit positiven Impulsen

Schon seit einigen Jahren entwickelt sich die Wirtschaft der Hauptstadt besser als die deutsche Wirtschaft insgesamt. Das macht sich unter anderem durch höhere Wachstumsraten bemerkbar. Für das laufende Jahr erwartet der Senat, dass die Berliner Wirtschaft um 1,4 Prozent wächst – das wäre doppelt so hoch wie das bundesweite Wirtschaftswachstum. Ein wahrer Motor für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt Berlin ist in diesem Jahr der Einzelhandel: Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Umsatz dort um 6,9 Prozent. Insbesondere der Online-Handel mit einem Zuwachs von mehr als 47 Prozent war für dieses sehr gute Ergebnis verantwortlich. Doch auch der konventionelle Handel konnte ein Plus verbuchen. Er profitierte unter anderem von erneut gestiegenen Besucherzahlen.

Wohnungsmarkt profitiert

Die positive Entwicklung des Berliner Arbeitsmarkts wirkt sich belebend auf den Wohnungsmarkt der Hauptstadt aus. Menschen mit einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit verfügen in der Regel über ein höheres Einkommen als Arbeitslose und können somit mehr Geld für das Wohnen ausgeben, indem sie beispielsweise in größere oder besser ausgestattete Wohnungen ziehen. Daher steigt mit einer abnehmenden Arbeitslosenzahl tendenziell die Wohnraumnachfrage.