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accentro-hitzigallee
05 09 2013
„Die Letzte kommt stets zuerst“

Es sei stets dasselbe, meint die Immobilien Zeitung: Die besten Wohnungen wären sofort weg, jene Penthäuser und die großen Appartements mit den tollen Balkonen. Aber es gebe auch die anderen Einheiten, die Erdgeschosswohnungen etwa, dunkel und ohne Freisitz, die Wohnungen über der Tiefgarageneinfahrt oder die verwinkelten Restgrundrisse. Sie zeitnah und lukrativ zu verkaufen, sei eine Herausforderung.

Accentro-Geschäftsführer Jacopo Mingazzini ist davon überzeugt, dass sich prinzipiell für jede Wohnung ein Käufer finden lasse, heißt es im Bericht. Ob eine Einheit – im Bestand – gegen Ende verkauft wäre, hänge seiner Meinung nach oft von der Kaufbereitschaft des Mieters ab beziehungsweise von seinem Zugang zu Finanzierungen. Gute Beratung und der Aufbau einer Vertrauensbeziehung könnte beides maßgeblich beeinflussen.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch bei einer enormen Spreizung der Preise zwischen der so genannten schlechtesten und der so genannten besten Wohnung Letztere häufig als erstes verkauft wird“, so Mingazzini“. Von Miniabstufungen rate er daher ab. „Ist eine Wohnung deutlich schlechter, so muss sich das auch im Preis widerspiegeln“. Zudem müsste man beim Verkauf immer mit realistischen Zeiträumen kalkulieren und eine genaue Zielgruppenanalyse machen. „Die Wohnung über der Tiefgarage kauft höchstwahrscheinlich nicht die Familie, sondern der Single, der tagsüber außer Haus ist“, erklärt Mingazzini. Möglicherweise wäre es letztlich auch der Kapitalanleger, der eine günstige Wohnung erwerbe und sie zu für den Mieter günstigen Konditionen weitervermiete, argumentiere er weiter.