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accentro-hitzigallee
24 10 2013
Die beste Altersvorsorge: Ihre Eigentumswohnung

Deutschland ist ein Mieterland: In kaum einem anderen Land ist der Anteil der Menschen höher, die zur Miete leben. Doch immer mehr Deutsche interessieren sich für ein Haus oder eine Eigentumswohnung als Altersvorsorge – Wohnimmobilien sind derzeit die beliebteste Anlageform.

Die Deutschen sind vorsorgemüde

Knapp die Hälfte der Deutschen will die private Altersvorsorge nicht weiter ausbauen, das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die von der Postbank in Auftrag gegeben wurde. Ein Grund dafür ist die momentane Niedrigzinsphase: Jeder dritte Befragte beklagt die Geldpolitik in Europa und die damit verbundene schleichende Entwertung von Vermögen. Gleichzeitig sinkt auch das Interesse, sich mit dem Thema Altersvorsorge zu beschäftigen. Immer weniger Berufstätige nehmen eine entsprechende Beratung in Anspruch.

Wenn Altersvorsorge, dann Immobilien

Ein Drittel der Befragten, die ihre Altersvorsorge ausbauen wollen, setzen auf eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus – fast 50 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Von allen Befragten favorisieren sogar gut 66 Prozent eine selbstgenutzte Immobilie, vor zehn Jahren waren es nur 59 Prozent. Die eigenen vier Wände gelten als sicherste und rentabelste Form der Altersvorsorge und sind daher auch die beliebteste Art der Vorsorge. Es folgen vermietete Immobilien, die ebenfalls hoch im Kurs stehen. Alternativen wie Lebensversicherungen haben dagegen deutlich an Zuspruch verloren.

Eigentumswohnung als Altersvorsorge?

Günstige Finanzierung macht’s möglich Die Niedrigzinsphase hat auch eine positive Seite. Selten zuvor war ein Kredit für die Eigenheimfinanzierung zu so günstigen Konditionen zu bekommen. Da sich die Leitzinsen der Notenbanken weiterhin auf einem historischen Tief befinden, können Banken lukrative Konditionen für Darlehen anbieten. Das nutzen immer mehr Deutsche, um sich den Traum von der Eigentumswohnung oder dem eigenen Haus zu erfüllen. Und der Immobilienbesitz wirkt sich in zweifacher Hinsicht positiv auf die Altersvorsorge aus. Die Eigentümer können im Alter nicht nur mietfrei wohnen. Studien haben auch gezeigt, dass Immobilienbesitzer eine höhere Sparquote aufweisen als Mieter. Das liegt daran, dass für Reparaturen in der eigenen Immobilie finanzielle Reserven angelegt werden müssen, die auf lange Sicht zum Vermögensaufbau beitragen. Somit lohnt sich die Eigentumswohnung als Altersvorsorge gleich doppelt.