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accentro-hitzigallee
05 12 2013
Bestellerprinzip: Makler wird vom Auftraggeber bezahlt

Aktuell ist nur die Höhe der Courtage gesetzlich festgelegt

Derzeit ist gesetzlich nicht geregelt, wer bei Wohnungsvermietungen die Maklercourtage begleichen muss. In der Regel fällt sie in den Großstädten zulasten des Mieters. In Städten, in denen das Angebot die Nachfrage übersteigt, übernimmt der Vermieter die Kosten. Außerdem besteht natürlich die Möglichkeit, dass der Wohnungssuchende und der Vermieter sich die Kosten für den Makler teilen. Mit Blick auf die Höhe der Courtage gibt das Gesetz hingegen feste Grenzen vor: Sie darf zwei Monatsnettokaltmieten plus Mehrwertsteuer nicht überschreiten.

Bestellerprinzip: Makler kritisieren Pläne der Koalition

Die Pläne der Koalitionäre zum Bestellerprinzip rufen gemischte Reaktionen hervor. Die Wohnungssuchenden dürften sich über die Maßnahmen freuen: Der Immobilien Zeitung zufolge gehen Experten davon aus, dass die Einführung des Bestellerprinzips Wohnungssuchenden jährliche Kosten von bis zu 1,2 Milliarden Euro erspart. Über die Reaktionen aus der Immobilienwirtschaft berichtete die Immobilien Zeitung am 14.11. Während einige der Immobilienexperten das Bestellerprinzip für Makler kritisch betrachten, begrüßen andere die Pläne der Koalition. Im Gewerbesegment gelte bereits seit Langem das Bestellerprinzip – Makler würden dort ganz selbstverständlich von Vermietern wie auch Verkäufern bezahlt.