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accentro-hitzigallee
11 01 2013
Schweizer Käse

Als „unnötigen Schweizer Käse“ bezeichnet AccentroGeschäftsführer Jacopo Mingazzini Restanten in einem Namensbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

In der Branche herrsche oft die Meinung, dass am Ende eines Wohnungsprivatisierungsprozesses zwangsläufig Restanten überblieben. Darin spiegele sich ein falsches Bild von Wohnungsprivatisierung wider. Es werde impliziert, dass der Gesamtverkauf einer Wohnanlage innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens nur im Ausnahmefall möglich sei oder dass es Wohnungen gäbe, die unabhängig von der Qualität oder der Intensität der Bemühungen schwer oder gar nicht verkäuflich seien. Beides sei jedoch falsch. Richtig sei, dass sich prinzipiell für jede Wohnung ein Käufer finden lasse. Die Wohnungen, die gegen Projektende noch nicht verkauft seien, wären nach Meinung von Herrn Mingazzini nicht die schlechtesten. Ob eine Wohnung gegen Ende verkauft sei, hänge eher von der Kaufbereitschaft des Mieters oder von seinem Zugang zu Finanzierungen ab. Beides seien Themen, die durch gute Beratung und das Aufbauen einer Vertrauensbeziehung maßgeblich beeinflusst werden könnten.

Die Gründe, warum bestimmte Wohnungen bei Mieterprivatisierungen nicht verkauft werden könnten, hätten meist nichts mit der Qualität zu tun. Nicht alle Mieter wollten und könnten ihre Wohnungen kaufen.