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15 12 2016
Preisentwicklung für Wohnimmobilien bleibt dynamisch

Der aktuellen Immobilienanalyse des Beratungs- und Forschungsinstituts Gewos zufolge ist für das Jahr 2016 mit neuen Rekordwerten am deutschen Markt für Wohnimmobilien zu rechnen. Nach Angaben von Gewos kann eine Umsatzsteigerung von um die neun Prozent erwartet werden. Die große Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien und die damit verbundene dynamische Preisentwicklung setzen sich damit nach Ansicht der Wissenschaftler weiter fort.

In die aktuelle Analyse sind rund 917.000 Eigentümerwechsel aus dem Jahr 2015 eingeflossen. Gestützt auf die Entwicklung in den Vorjahren und unter Einbeziehung der aktuellen Markttrends wird die Entwicklung im laufenden Jahr sowie für das Jahr 2017 prognostiziert.

Für das Jahr 2015 hat Gewos bereits einen Anstieg der Immobilienpreise um zwölf Prozent ermittelt. Auch der Umsatz stieg im zweistelligen Bereich (16 Prozent) und lag bei 213,9 Milliarden Euro. Mit diesem Ergebnis überstieg er erstmals die Grenze von 200 Milliarden Euro. Der Großteil (rund 71 Prozent) entfiel auf Wohnimmobilien. Die Umsätze am deutschen Wohnimmobilienmarkt sind laut Studie um 53 Prozent gestiegen. Im laufenden Jahr werde das Transaktionsvolumen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Wohnbauland um neun Prozent auf etwa 165 Mrd. Euro steigen (Gesamtmarkt rund 230 Milliarden Euro).

Eigentumswohnungen sind das wachstumsstärkste Segment

Nach Angaben von Gewos ist auf dem Wohnimmobilienmarkt das Segment für Eigentumswohnungen mit Abstand das wachstumsstärkste.Hier erwarten die Forscher für das Jahr 2016 einen Anstieg um 14 Prozent. Seit dem Jahr 2010 lässt sich der Studie zufolge ein Anstieg der Umsätze mit Eigentumswohnungen um rund 88 Prozent feststellen.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Wohnbauland seien im laufenden Jahr Preissteigerungen von sechs bis sieben Prozent zu erwarten. Auch für das Jahr 2017 rechnet die Gewos-Analyse mit weiter steigenden Preisen für Wohnimmobilien.

Als wesentliche Gründe für diese dynamische Entwicklung identifizieren die Experten vor allem die weiter steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien ebenso wie die anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen. Ein weiterer zentraler Grund ist nach Ansicht der Forscher das stabile wirtschaftliche Wachstum. Die bisherige und für die kommenden Jahre zu erwartenden Umsatzsteigerung sei nicht zuletzt der dynamischen Entwicklung der Kaufpreise geschuldet.