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26 09 2013
Immobilien Zeitung vom 26. September 2013: „Privatisierer als große Gewinner der Finanzkrise“

Die Eigentumswohnung als sichere Kapitalanlage oder als selbstgenutzte Altersvorsorge mit erhofftem Wertsteigerungspotenzial sei beliebt wie niemals zuvor, berichtet die Immobilien Zeitung. Von diesem Trend profitiere vor allem auch der Marktsektor der Privatisierer, die große Wohnimmobilienportfolios an die einzelnen Käufer bringen und gerade sensationell gute Mieterkauf-Quoten von 25 bis 35 Prozent erzielen würden.

Accentro, wohl der deutsche Marktführer auf dem Sektor Wohnungsprivatisierung, melde für das erste Halbjahr 2013 erneut Rekord. Das Unternehmen habe in den ersten sechs Monaten insgesamt 461 Wohnungen verkaufen können, davon rund 79 Prozent in Berlin. Das Ergebnis insgesamt wäre nach vorläufigen Zahlen um mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen, das Ergebnis aus dem Verkauf von Wohnungen im Eigenbestand hätte sich um 200 Prozent erhöht. Accentro sei die Privatisierungstochter der Estavis AG mit Sitz in Berlin. Dort habe die Accentro rund 3.000 Wohnungen an 54 Standorten im Vertrieb. Die GSW sei der größte Auftraggeber, aber auch die TAG Immobilien und MainWert würden mit Accentro zusammenarbeiten. Gekauft und privatisiert würden zudem größere Bestände von Versicherungen. Das Unternehmen hätte 2012 Wohnungen an Käufer aus 40 Nationen veräußert, darunter Italiener, Franzosen und Russen. Aber auch Argentinier, Indonesier, Israelis und Amerikaner würden bei Accentro kaufen. Mieternahe Privatisierungen seien im Trend. „Es gibt ein Umdenken bei den Mietern, auch in Berlin“, so Jacopo Mingazzini, Vorstand der Estavis und Geschäftsführer der Accentro. Die Motivation liege derzeit auf der Hand: sichere Kapitalanlage und eine solide Altersversorgung.