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07 01 2016
Immobilien sind die beliebteste Form der Altersvorsorge

Obwohl fast 60 Prozent der Deutschen mit einer sehr geringen Rente rechnen, kümmern sich nur 15 Prozent privat um ihre Altersvorsorge. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Studie, die im Auftrag der Bank of Scotland durchgeführt wurde. Dabei fällt auf, dass sich viele der Befragten bezüglich der geeigneten Vorsorgeform widersprechen: Zwar halten gerade einmal acht Prozent der Befragten die staatlich geförderte Altersvorsorge für sinnvoll. 28 Prozent von ihnen nehmen sie jedoch in Anspruch.

35 Prozent der Befragten halten Immobilien für die geeignetste Form der Altersvorsorge. Private Lebens- oder Rentenversicherungen werden zwar von 50 Prozent der Befragten genutzt, allerdings von nur 21 Prozent für sinnvoll gehalten. An dritter Stelle der als am geeignetsten eingeschätzten Altersvorsorge wurde die betriebliche Altersvorsorge angegeben: 13 Prozent erachten sie als sicher und 33 Prozent nutzen diese Anlageform tatsächlich. Darunter rangieren Aktien und Fonds, die sechs Prozent der Befragten sie für geeignet halten, aber immerhin 20 Prozent nutzen. Als am wenigsten geeignet wurden Gold, Sparguthaben, Tages- oder Festgeld eingestuft. Knapp drei Prozent der Befragten nutzen diese Art der Altersvorsorge.

Vernachlässigung der Altersvorsorge aus Bequemlichkeit und Geldmangel

Der Hauptgrund für den Widerspruch zwischen den Einschätzungen der Befragten und deren Entscheidungen bezüglich ihrer Altersvorsorge ist schlicht die Macht ihrer Gewohnheiten. Dies zeigt sich auch daran, wie die Befragten mit größeren Geldbeträgen umgehen: 62 Prozent geben an, größere Geldbeträge aus Gewohnheit auf dem Girokonto zu lagern, statt eine passendere Geldanlageform zu nutzen. Von denjenigen, die privat überhaupt nicht für das Alter vorsorgen, gaben 57 Prozent an, dafür nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben. 29 Prozent der Befragten halten sich für zu alt, um noch mit einer privaten Vorsorge zu beginnen und 14 Prozent gaben an, noch zu jung dafür zu sein.