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accentro-hitzigallee
27 10 2016
Immobilien interessant für die Generation Y

Es wird oft behauptet, dass die junge Generation in Deutschland wenig Gedanken an die Zukunft verschwendet. Dass dem nicht so ist, hat jetzt eine Studie der Postbank herausgefunden. Demnach liebäugeln viele Angehörige der sogenannten Generation Y mit dem Gedanken größerer Anschaffungen. Sie träumen zum Beispiel von einer Immobilie, einem Autos, hochwertigen Möbeln und Einrichtungsgegenständen oder der neuesten Technik. Junge Leute wissen offensichtlich genau, wie sie ihre Zukunft gestalten möchten, welche Wünsche sie sich erfüllen wollen und welche Prioritäten sie setzen werden, sobald sie entsprechende finanzielle Mittel angespart haben. Dabei belassen sie es nicht bei Gedankenspielen, sondern verfolgen konkrete Pläne.

Immobilie schlägt Auto und High-Tech

Angesichts des zunehmenden Wohnungsmangels in den Großstädten ist Wohneigentum auch für jüngere Generationen attraktiv als Ausweg aus der Spirale von steigenden Mieten. Für 40 Prozent der Befragten 18- bis 34-Jährigen ist eine eigene Immobilie der Studie zufolge die bevorzugte Anschaffung. Damit liegt das Wohneigentum mit großem Abstand vorn. Deutlich weniger beliebt ist das eigene Auto, das für 18 Prozent der Befragten das Erste wäre, was sie sich leisten wollen. Für 13 Prozent der Befragten sind Möbel oder die Investition in eine hochwertige Wohnungsausstattung von hoher Priorität. Schließlich folgt mit 12 Prozent der Befragten die neueste Technik. Dieses Ergebnis überrascht, angesichts der Tatsache, dass die Generation Y zu den Digital Natives gehört, also zu jener Gruppe, die mit dem Internet und den Sozialen Medien aufgewachsen ist.

Wünsche beeinflussen das Anlageverhalten

Das Betongold hat also auch unter jungen Erwachsenen einen vergleichbaren Stellenwert wie in früheren Generationen. Das hat zu einem großen Teil mit ihren Erfahrungen zu tun. Studenten beispielsweise sind häufig mit dem Problem konfrontiert, eine erschwingliche Wohnung oder ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zu finden. Das prägt offensichtlich und bringt die jungen Menschen schon früh dazu, sich mit ihren Wohnwünschen auseinander zu setzen. Auch in anderen Altersgruppen führt der angespannte Wohnungsmarkt dazu, dass der Immobilienerwerb einen hohen Stellenwert hat. Waren es im letzten Jahr noch 26 Prozent der Befragten aller Altersgruppen, für die ein Immobilienkauf in Frage kam, konnten sich in diesem Jahr bereits 37 Prozent der Befragten den Erwerb von Wohneigentum vorstellen. Diese konkreten Vorstellungen bezüglich der Zukunft wirken sich auch auf das Anlageverhalten aus. Sind die Wünsche erst einmal formuliert, verfolgen die jungen Leute sie zielstrebig. So besitzt beispielsweise jeder dritte junge Deutsche einen Bausparvertrag, um sich den Traum von der Immobilie zu erfüllen.