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accentro-hitzigallee
25 02 2016
Immobilien besonders attraktiv durch anhaltendes Zinstief

Durch den Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 21. Januar 2016 den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent zu belassen, bleibt das Zinsniveau bis auf weiteres auf einem niedrigen Level. Klassische Anlagemodelle wie Sparkonten oder Lebensversicherungen bringen damit auch künftig kaum Rendite. Immobilienkäufern jedoch  beschert diese Finanzpolitik damit äußerst günstige Konditionen zur Finanzierung. Dem Finanzdienstleister im Bereich Baufinanzierung Interhyp AG zufolge liegen die Zinssätze für zehnjährige Darlehen mehrheitlich bei rund 1,6 Prozent pro Jahr. Mit höherem Eigenkapital und guter Bonität sind nach Einschätzung von Interhyp aktuelle sogar noch niedrigere Zinssätze zu bekommen.

Immobilien werden als Geldanlage immer beliebter

Neben institutionellen schauen sich natürlich auch private Anleger nach Alternativen um. Die anhaltende Niedrigzinspolitik macht Immobilien einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken zufolge bei deutschen Anlegern immer beliebter. Auf der Rangliste der bevorzugten Anlageprodukte rangiert zwar das klassische Sparkonto noch ganz oben, doch ist eine Trendwende deutlich zu erkennen.

Denn, wie sich der Studie durch den Bundesverband deutscher Banken auch entnehmen lässt, erfreut sich die Immobilie steigender Beliebtheit als Kapitalanlage. Immobilien gelten in heutiger Zeit, geprägt durch Unsicherheiten an den Märkten und durch die Geldpolitik der EZB als sichere Anlage. So würden 37 Prozent der befragten Deutschen 2016 Immobilien als Anlage den Vorzug geben, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen, wie niedrige Zinsen, gegeben sind. Die klassischen konservativen Anlageformen wie Sparkonto oder Sparplan schafften es bei der Befragung nur auf Platz drei. Befragt wurden über 1000 Haushalte im Dezember 2015 durch die GfK Marktforschung im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken.

Der Traum eines Eigenheims rückt für mehr Haushalte in greifbare Nähe

Durch die niedrigen Zinsen ist die Finanzierung einer Immobilie so günstig wie seit Jahrzehnten nicht mehr sagen Finanzexperten. Darüber hinaus prognostizieren sie eine steigende Nachfrage nach Immobilien, nicht nur auf Grund fehlender Anlagealternativen, sondern auch, weil die Zahl der dauerhaft Erwerbstätigen seit Jahren zunehmend steigt. Der Erwerb einer Immobilie ist damit für viele Haushalte realistisch und somit in greifbare Nähe gerückt. Für alle Immobilienbesitzer wird sich diese erhöhte Nachfrage nach Wohnimmobilien, verschärft durch die Flüchtlingskrise, positiv auswirken. Denn trotz erhöhter Nachfrage kommt der Neubau dieser kaum hinterher. Zur Folge hat dies steigende Preise. Wertsteigerungen für die erworbene Immobilie sind daher auch in den kommenden Jahren zu erwarten. Die Gesamtschau zeigt, dass sich gerade jetzt der Erwerb einer Immobilie gerade als Kapitalanlage lohnt.