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04 12 2014
Eigentumswohnungen: Berlin stellt neuen Umsatzrekord auf

Berlin ist Deutschlands Stadt der Superlative. Hier leben nicht nur mehr Einwohner als in allen anderen deutschen Städten. Nirgendwo in Deutschland werden mehr Unternehmen gegründet und auch das Kulturangebot sucht seinesgleichen. Was den Markt für Eigentumswohnungen betrifft, war die Bundeshauptstadt bislang nur bei der Anzahl der verkauften Einheiten führend. Im vergangenen Jahr konnte Berlin sich erstmals auch bei den Umsätzen auf den ersten Rang vorkämpfen und überholte damit den bisherigen Spitzenreiter München, wie der Accentro Wohneigentums-Report 2014 zeigt.

Mit der Umsatzmarke von 4,28 Milliarden Euro übertrumpft die Spreemetropole nicht nur den bisherigen Spitzenreiter München, der noch dazu einen Umsatzrückgang um 0,7 Prozent auf 3,77 Milliarden Euro zu verbuchen hat. Sie stellt auch einen neuen Rekord auf: Seit der ersten Auflage des Wohneigentums-Reports im Jahr 2008 – die Zahlen liegen Accentro ab dem Jahr 2006 vor – wurde in keiner deutschen Stadt mit Eigentumswohnungen eine so hohe Summe umgesetzt wie 2013 in Berlin. Beeindruckend ist auch die Umsatzsteigerung um 18,3 Prozent gegenüber 2012. Noch deutlicher wird die enorme Entwicklung im Vergleich zum Jahr 2009: Seinerzeit hatte der Umsatz in der Hauptstadt noch bei 1,83 Milliarden Euro gelegen.

Mit der Umsatzmarke von 4,28 Milliarden Euro stellt die Spreemetropole einen neuen Rekord auf: Seit der ersten Auflage des Wohneigentums-Reports im Jahr 2008 – die Zahlen liegen Accentro ab dem Jahr 2006 vor – wurde in keiner deutschen Stadt mit Eigentumswohnungen eine so hohe Summe umgesetzt wie 2013 in Berlin. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 hatte der Umsatz in der Hauptstadt noch bei 1,83 Milliarden Euro gelegen.

Angebot bleibt hinter Nachfrage zurück

Die Anzahl der verkauften Wohnungen entwickelte sich in Berlin ebenfalls positiv: Mit 23.100 Einheiten wechselten 2013 rund 2,4 Prozent mehr Wohnungen den Eigentümer als 2012. In München wurde hingegen ein deutlicher Rückgang bei den Verkaufszahlen ermittelt. Rund 11.520 Eigentumswohnungen wurden im vergangenen Jahr in München verkauft, was einem Minus von 12,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012 entspricht. Dass die erzielten Umsätze im gleichen Zeitraum um nur 0,7 Prozent zurück gingen, zeugt von steigenden Preisen. Auch Hamburg, auf Platz drei bei den Verkaufszahlen, meldet einen Rückgang um 1,4 Prozent auf 6.699 verkaufte Eigentumswohnungen. Diese Entwicklung ist weniger in mangelnder Nachfrage begründet, sondern vielmehr im knappen Angebot. In vielen Großstädten kann die Neubautätigkeit nicht mit dem Bevölkerungszuwachs Schritt halten.

Berlin profitiert von langjähriger Stagnation

Das ist zwar auch in Berlin zu beobachten: 6.641 neu errichtete Wohnungen im Jahr 2013 trafen auf ein Einwohnerplus von rund 47.000 Menschen. Im Gegensatz zu anderen deutschen Metropolen ist das Preisniveau auf dem Berliner Markt jedoch noch vergleichsweise niedrig. Die Berliner Mieten und Kaufpreise hatten sich lange Jahre seitwärts entwickelt. Attraktive Renditen versprach der hauptstädtische Wohnimmobilienmarkt deshalb nicht. Wer nach einem attraktiven Immobilieninvestment in Deutschland suchte, setzte eher auf Hamburg oder München. In der Folge wurde jahrelang nicht in den Neubau investiert.

Vor einigen Jahren wendete sich das Blatt: Mit der steigenden Beliebtheit Berlins und dem sich proportional entwickelnden Bevölkerungszuwachs ging es auch mit den Preisen und Mieten bergauf. Ein Grund für diese Entwicklung ist die einzigartige Historie Berlins. Die Stadt ist in ihrer jetzigen Form noch sehr jung und musste erst zu der florierenden Metropole zusammenwachsen, die sie heute ist. Das gilt im Vergleich mit anderen deutschen Städten wie München, aber auch verglichen im anderen europäischen Hauptstädten wie Paris oder London.

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Für das kommende Jahr kann insgesamt mit einer ähnlich positiven Entwicklung wie 2013 gerechnet werden. Eigentumswohnungen sind gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ein lohnendes Investment – in puncto Sicherheit kommt kaum eine Anlagealternative an die Berliner Eigentumswohnung heran. Eine baldige Entspannung der Situation auf den Berliner Wohnungsmärkten ist nicht zu erwarten. Die Berliner Bevölkerung wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen und der Wohnungsneubau kann mit dem Bevölkerungswachstum auf absehbare Zeit nicht mithalten. In der Konsequenz werden die Wohnungspreise weiter steigen. Für Kapitalanleger aus dem Ausland sind die vergleichsweise günstigen Einstiegspreise in Kombination mit dem Wertsteigerungspotenzial und den hohen architektonischen Standards paradiesische Verhältnisse.