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13 02 2014
Eigentumswohnung vermieten: Was Sie beachten müssen

Hausordnung und Mietvertrag

Bei der Auswahl eines Mieters sollten Sie sorgfältig vorgehen und darauf achten, wer ins Haus passt. Denn wenn Sie Ihre Eigentumswohnung vermieten, müssen Sie Forderungen und Beschwerden anderer Eigentümer gegenüber Ihrem Mieter durchsetzen, wenn dieser beispielsweise zu laut Musik hört oder Sperrmüll im Hof abstellt. Um sicherzustellen, dass sich Ihr Mieter an die Hausordnung hält, sollten Sie ihm daher diese mit dem Mietvertrag übergeben. Zudem ist es sinnvoll, wenn im Vertrag explizit auf die Hausordnung hingewiesen wird. Ebenfalls sollten Sie Höhe und Berechnungsschlüssel für die Betriebs- und Heizkosten in den Vertrag aufnehmen sowie klarstellen, ob Sie oder der Mieter kleinere Reparaturen übernehmen.

Pflichten und Rechte

Zu Ihren Pflichten gehört es, dass die Wohnung instandgehalten wird. Sie müssen sich beispielsweise darum kümmern, dass eine kaputte Heizung oder ein undichtes Fenster schnell repariert werden. Auch gilt es, jedes Jahr die Betriebskostenabrechnung für den Mieter zu erstellen. Für sämtliche Aufgaben, die anfallen, wenn Sie Ihre Eigentumswohnung vermieten, können Sie eine Hausverwaltung engagieren. Durch diese spezialisierten Dienstleister reduziert sich Ihr Zeitaufwand.

Eigentumswohnung vermieten: Kaution und Kündigung

Zu Ihren Rechten gehört es, dass Sie von Ihrem Mieter bis zu drei Nettokaltmieten als Kaution verlangen dürfen. Sie dient zur Absicherung, falls der Mieter beispielsweise Schäden in der Wohnung verursacht. Die Kaution müssen Sie getrennt von Ihrem übrigen Vermögen auf einem Konto und mit dem üblichen Zinssatz verzinsen. Als Vermieter haben Sie zudem das Recht, Ihrem Mieter fristlos zu kündigen, wenn dieser zwei Monate lang keine Miete gezahlt hat.

Eigentumswohnung vermieten: Angabe beim Finanzamt

In Ihrer Steuererklärung werden die Mieteinnahmen in Anlage V angegeben. Dabei wird die Brutto-Warmmiete angegeben und alle Ausgaben abgezogen, die sich aus der Vermietung ergeben. Dazu zählen unter anderem die Kosten für die Hausverwaltung und anfallende Zinsen für den Kredit, der zum Kauf der Wohnung aufgenommen wurde. Auch Abschreibungen auf die Wohnung gehören zu diesen Werbungskosten.