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28012021

Die Wohnungsmieten steigen trotz Corona

Auch während der Coronakrise machen die Preissteigerungen bei den Wohnungsmieten keinen Halt. Wie eine aktuelle Studie von Immowelt zeigt, haben die Neuvertragsmieten 2020 in den meisten deutschen Großstädten erneut zugelegt. In 67 von insgesamt 80 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern konnten die Studienautoren Preissteigerungen feststellen.1

In allen großen Metropolen zeigt sich ein Anstieg der Mieten. In Köln und Düsseldorf verteuerten sich die Neuvertragsmieten um jeweils sechs Prozent, in Frankfurt am Main um fünf Prozent, in Hamburg und Stuttgart um drei Prozent und in München um zwei Prozent. In Berlin herrscht aufgrund des Mietendeckels eine Sondersituation. Mieten für Bestandswohnungen sind dort günstiger geworden, doch dafür geht Immowelt zufolge das Angebot in diesem Segment zurück. Bei Neubauwohnungen, für die der Mietendeckel nicht gilt, haben die Mieten hingegen deutlich angezogen, wodurch Berlin im Schnitt aller angebotenen Wohnungen ebenfalls ein Plus von fünf Prozent verzeichnet.
 

Starke Steigerungen im Umland der Metropolen

Die Immowelt-Daten zeigen außerdem die große Attraktivität der Metropolregionen. In vielen Großstädten im Umfeld der Metropolen sind die Mietpreise deutlich angezogen. Ein Beispiel dafür ist die stark nachgefragte Rhein-Main-Region rund um Frankfurt am Main: In Mainz und Offenbach sind die Neuvertragsmieten jeweils um fünf Prozent teurer geworden.

Ein weiteres Beispiel ist die Region um Stuttgart. In Reutlingen und Pforzheim verzeichnet die Studie mit einem Plus von zwölf beziehungsweise neun Prozent die höchsten Preisanstiege aller untersuchten Großstädte. In Augsburg, das unweit von München liegt, sind die Neuvertragsmieten um sieben Prozent und somit ebenfalls deutlich gestiegen. Auch in Ostdeutschland zeigen sich Mietpreissteigerungen. In den sächsischen Großstädten Leipzig und Dresden beispielsweise stiegen die Neuvertragsmieten jeweils um drei Prozent.
 

Höhere Mieten erhöhen Attraktivität von Wohneigentum

Der Anstieg der Wohnungsmieten erhöht auch die Attraktivität von Eigentumswohnungen. Bereits im 2020 veröffentlichten ACCENTRO-IW-Wohnkostenreport wurde deutlich, dass die Nutzung einer Eigentumswohnung gegenüber einer vergleichbaren Mietwohnung deutschlandweit im Schnitt 48,5 Prozent günstiger war. Auch in den Top-7-Metropolen hatten Selbstnutzer von Wohneigentum gegenüber Mietern einen Kostenvorteil zwischen 35,1 Prozent (Berlin) und 59,5 Prozent (Köln).2

Steigende Wohnungsmieten führen zudem potenziell zu steigenden Einnahmen für Vermieter. Das erhöht nicht nur die Attraktivität von Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung, sondern auch zur Kapitalanlage, also zur Vermietung.

1 www.immowelt-group.com/presse/pressemitteilungenkontakt/immoweltde/2021-1/kein-corona-daempfer-mieten-in-deutschen-grossstaedten-steigen-auch-im-krisenjahr-2020-um-bis-zu-12-prozent/
2 www.accentro.ag/presse/pressemeldungen/detail/accentro-wohnkostenreport-2020/
 

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