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20 09 2013
DIE WELT vom 20. September 2013: „Kaum Angebote in Metropolen“

„Der Boom am deutschen Wohnimmobilienmarkt erfasst die mittelgroßen Städten“, schreibt die DIE WELT und beruft sich dabei auf den Accentro Wohneigentumsreport. Demnach sei die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen im Jahr 2012 in fünf der sieben großen Ballungszentren zurückgegangen, während das Transaktionsgeschehen in einer Reihe von Regionalzentren mit bis zu einer halben Million Einwohnern deutlich angezogen sei.

So seien in Düsseldorf 2.871 Wohnungen verkauft worden und damit 22,4 Prozent weniger als 2011. In München sei die Zahl der Verkaufsfälle um 12,4 Prozent gesunken, in Köln um 7,9 Prozent und in Stuttgart um drei Prozent. „Der Hamburger Markt verzeichnete sogar bereits das zweite Mal in Folge einen Rückgang“, sage Jacopo Mingazzini, Geschäftsführer der Accentro. Dabei sei das Interesse an Wohneigentum in den Ballungszentren weiter hoch, aber es gebe vielerorts einen Angebotsmangel. In Frankfurt und Berlin seien allerdings 11,1 Prozent bzw. 6,7 Prozent mehr Wohnungen als 2011 verkauft worden, da in beiden Städte das Angebot durch Neubau und Wohnungsprivatisierung gewachsen sei. Einen deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen habe es auch in vielen mittelgroßen Städten gegeben, beispielsweise in Halle an der Saale mit einem Plus von 131 Prozent. Kapitalanleger, die in den großen Metropolen keine attraktiven Objekte mehr finden würden, wichen auf die Regionalzentren aus.