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26 09 2013
Der Accentro Wohneigentums-Report 2013 ist da!

Diese Woche ist die sechste Auflage des Accentro Wohneigentums-Reports erschienen. In dem Report analysieren wir die Wohneigentums-Transaktionen in den 82 größten deutschen Städten von Berlin bis Witten. Dabei greifen wir auf die Daten der Gutachterausschüsse für das Jahr 2012 zurück. Es fließen also die tatsächlichen Preise und Verkaufszahlen ein und nicht die Angebotspreise wie in vergleichbaren Publikationen.

2012: Ein gutes Jahr für den Wohneigentumsmarkt

In den 82 untersuchten Städten wechselten 2012 insgesamt 130.327 Wohnungen den Besitzer – 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz dieses leichten Minus erhöhte sich der Umsatz um 4,2 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Dadurch stieg der durchschnittliche Verkaufspreis einer Wohnung um 5,4 Prozent auf 169.848 Euro. Obwohl bei den Transaktionszahlen nicht das Rekordergebnis des vergangenen Jahres erreicht werden konnte, zeigen die gestiegenen Umsatzzahlen die anhaltend hohe Attraktivität von Wohneigentum in Deutschland.

Spitzenreiter Berlin und München

Berlin konnte im vergangenen Jahr seine Spitzenposition bei den Verkaufszahlen weiter ausbauen: 22.586 Wohnungen wurden verkauft, 6,7 Prozent mehr als 2011. Es folgt München mit 13.160 Einheiten (inklusive Teileigentum), was einem Minus von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz in der bayerischen Hauptstadt ging zwar um 5,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zurück. Dennoch verteidigte München in dieser Kategorie auch 2012 den ersten Platz knapp vor Berlin. In der Metropole an der Spree wurden 3,6 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber 2011. Der Abstand zwischen beiden Städten ist aber deutlich geschrumpft, so dass Berlin München in puncto Umsatz im laufenden Jahr erstmals überrunden könnte. Eigentumswohnungen in München sind zwar nach wie vor heiß begehrt, aber das Angebot ist zu gering, um die hohe Nachfrage zu decken.

München ist nicht die einzige Top-7-Stadt, in der die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen zurückging: Auch Stuttgart (-3,0 Prozent), Hamburg (-5,8 Prozent), Köln (-7,9 Prozent) und Düsseldorf (-22,4 Prozent) mussten teils kräftige Rückgänge hinnehmen – auch dort ist eher das fehlende Angebot als die fehlende Nachfrage die Ursache. Lediglich in Frankfurt am Main wurden 11,1 Prozent mehr Eigentumswohnungen als 2011 verkauft.

Kleinere Großstädte mit guten Ergebnissen

Während in den sieben Immobilienhochburgen insgesamt fast 2.000 Wohnungen weniger verkauft wurden als 2011, blieb das Transaktionsvolumen in den kleineren Großstädten konstant. In einigen Städten gab es sogar deutliche Zuwächse. In Halle (Saale) nahm die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen um 131 Prozent auf 624 zu. Augsburg, für das im vergangenen Jahr keine Zahlen vorlagen, erreichte mit 3.207 verkauften Eigentumswohnungen den zehnten Platz vor Düsseldorf. Aufgrund der vergleichsweise geringen Größe der bayerischen Stadt, lag sie mit 11,86 Verkäufen je 1.000 Einwohner in dieser Kategorie auf Rang 3. Spitzenreiter ist in dieser Rubrik ist Fürth mit 13,25 Verkäufer je 1.000 Einwohner.

Die Bedeutung von Wohneigentum ist in den vergangenen Jahren deutschlandweit gestiegen. Im Wesentlichen verfolgen die Käufer von Eigentumswohnungen zwei Ziele: Entweder sind sie Selbstnutzer und wollen den ständigen Mietpreissteigerungen entgehen, oder sie suchen als Kapitalanleger eine sichere Anlage.

Klicken Sie hier , wenn Sie den Wohneigentums-Report bestellen wollen.