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11062020

Branche erwartet stabile Nachfrage nach Immobilien

Eine Umfrage innerhalb der Immobilienbranche ist zu dem Ergebnis gekommen, dass zwei Drittel der Befragten davon ausgehen, dass die fundamentale Nachfrage in den größten Städten trotz der Coronakrise bestehen bleiben wird. Befragt wurden im Auftrag von Dr. Lübke & Kelber Projektentwickler, Makler sowie Investment- und Assetmanager.1

Die bestimmenden Trends auf den Immobilienmärkten seien intakt, heißt es in den Ergebnissen der Umfrage. Von „irreparablen Schäden“ an den Märkten geht demnach nur ein Fünftel der Teilnehmer aus, wohingegen 37 Prozent überzeugt sind, dass es eine schnelle Erholung der Preise und Transaktionsvolumina geben wird.
 

Deutlich verbessertes Klima im Bereich Wohnen

Positiv bewertet werden insbesondere die Wohnungsmärkte. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass das Wohnimmobiliensegment „auf stabilem Wachstumskurs“ bleibe. Dazu passen auch die Ergebnisse des aktuellen Immobilienklima-Index der Deutschen Hypo. In keiner Assetklasse ist die Stimmung so positiv wie im Bereich Wohnen.2

Im Mai konnte der Wohnklima-Index gegenüber dem April um 10,7 Prozent zulegen. Der Wohn-Index liegt nun bei 105,6 Punkten und damit deutlich höher als der Gesamtindex (70,2 Punkte). Einzig im Logistiksegment hat sich das Klima zwischen April und Mai ebenfalls verbessert, in den anderen Assetklassen dagegen hat es sich weiter verschlechtert. Vor allem in den Segmenten Handel und Hotel ist der Klimaindex noch einmal kräftig gesunken. Auch im Bürosegment hat sich die Stimmung etwas verschlechtert, aber wesentlicher weniger stark als noch zwischen März und April.
 

Wohnungspreise konstant

Der Gesamtindex ist zwischen April und Mai ebenfalls gesunken, doch ähnlich wie beim Bürosegment fiel der Rückgang eher moderat aus, nachdem es zwischen März und April noch einen stärkeren Einbruch gab. Von dem Tiefstwert aus dem Dezember 2008 (42,2 Punkte), als die Finanzkrise gerade auf ihrem Höhepunkt war, ist das aktuelle Immobilienklima weiterhin deutlich entfernt. Für den Immobilienklima-Index der Deutschen Hypo werden etwa 1.200 Immobilienexperten jeden Monat nach ihren Eindrücken gefragt.

Dass vor allem der Wohnimmobilienbereich Stärke während der Krise zeigt, machen auch Zahlen der Plattform Immowelt deutlich. Demnach haben sich die Wohnungspreise in den meisten deutschen Großstädten seit Ende 2019 leicht erhöht oder blieben konstant.


1 www.konii.de/news/covid-19-beendet-preisubertreibungen-am-immobilien-markt-202005196520
2 www.haufe.de/immobilien/investment/deutsche-hypo-index-immobilienklima_256_510892.html

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