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accentro-hitzigallee
16 07 2015
Bestandsimmobilien liegen im Trend

Altes versprüht häufig einen ganz besonderen Charme – das gilt auch für Immobilien. Mehr als 58 Prozent der Immobilienkäufer entscheiden sich für eine Bestandsimmobilie, 42 Prozent erwerben einen Neubau oder bauen selbst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Allianz, für die rund 2.000 Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren befragt wurden. Sie alle haben innerhalb der vergangenen zehn Jahre eine Immobilie zur Eigennutzung erworben. Dabei ist zu beobachten: je höher das verfügbare Haushaltseinkommen, desto geringer das Alter der erworbenen Immobilie.

Preis-Leistungs-Verhältnis ist das wichtigste Kaufkriterium

Die Studie beantwortet zudem die Frage, warum sich Käufer für eine Bestandsimmobilie entscheiden. Nahezu jeder Befragte traf diese Entscheidung demnach ganz bewusst. Vier Prozent erklärten, dass ihre Wahl auf ein bereits bestehendes Objekt gefallen sei, weil sie sich die Planung eines Neubaus nicht zutrauten. Für 62 Prozent war das Preis-Leistungs-Verhältnis das ausschlaggebende Kaufkriterium. Aber auch der persönliche Geschmack spielte für viele eine große Rolle: 59 Prozent gaben an, dass ihnen die Immobilie gefallen habe. Dementsprechend gering fiel bei den meisten auch der Umbau aus. Nur jeder Zehnte gestaltete die erworbene Immobilie vor dem Umzug komplett um, mehr als 40 Prozent führten lediglich Schönheitsreparaturen durch. Die Beschaffenheit der Immobilie fällt jedoch umso mehr ins Gewicht, je älter die Immobilie ist: 36 Prozent der Eigentümer von Objekten, die vor 1950 gebaut wurden, achteten besonders auf diesen Aspekt. Rund die Hälfte der Eigentümer dieser Immobilienjahrgänge ist außerdem der Meinung, dass ein Altbau mehr Atmosphäre habe als eine Immobilie jüngeren Datums.