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02 02 2017
Besitz von Immobilien so positiv bewertet wie noch nie

Der Besitz von Immobilien wurde in Deutschland noch nie so positiv bewertet wie derzeit. Drei Viertel aller Deutschen sehen aktuell in Immobilien die beste Möglichkeit, ihr Geld anzulegen. Insbesondere gelten Häuser und Eigentumswohnungen für gut 60 Prozent als die beste Möglichkeit zur Absicherung im Alter. Denn die Vorteile einer eigenen Immobilie kommen besonders im Rentenalter zum Tragen. Auch unter den Mietern in Deutschland wird der Erwerb von Wohneigentum immer beliebter. So plant jeder fünfte Mieter in Deutschland, in den nächsten zehn Jahren eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen. Das zeigt der Trendindikator 2016 von TNS Infratest, eine Untersuchung unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS).

Günstige Zinsen sind attraktiv für Kaufinteressenten

Aktuell wird der Immobilienkauf durch niedrige Zinsen begünstigt. Angesichts solch idealer Bedingungen wollen, wie eine Umfrage des Immobilienkreditvermittlers Interhyp ergeben hat, drei von vier Mietern einer Wohnimmobilie lieber Eigentümer einer Wohnung sein. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einer eigenen Immobilie vor allem bei jungen Menschen unter 40 Jahren. So möchten nach Angaben von Interhyp neun von zehn Mietern unter 40 Jahren früher oder später Eigentümer einer Wohnimmobilie sein. Um von den attraktiven Zinsen langfristig zu profitieren, sollten beim Immobilienerwerb eine möglichst lange Zinsbindung und eine hohe Tilgungsrate vereinbart werden. Das bringt Sicherheit vor möglichen steigenden Zinsen. Die höhere Tilgungsrate verkürzt zudem die Laufzeit des Kredits.

In Berlin sind die Eigentumspreise besonders günstig

Angesichts der günstigen Zinsen wird der Kauf einer Wohnimmobilie für viele Mieter immer attraktiver. Für Kaufinteressenten stellt sich daher die Frage, in welchen Städten sich der Kauf besonders lohnt. In Berlin sind die Kaufpreise gemessen an anderen deutschen Metropolen und Ballungsgebieten sehr niedrig. In der vom Marktforschungsinstitut F+B Forschung und Beratung für Wohnen vierteljährlich erstellten Hitliste der teuersten Städte Deutschlands mit mehr als 25.000 Einwohnern liegt Berlin nach dem dritten Quartal 2016 mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.560 Euro nur auf Platz 74. Die deutsche Hauptstadt ist damit sogar deutlich preiswerter in Bezug auf die Kaufpreise als kleine Umlandgemeinden in den Speckgürteln von Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart oder München. Gleichzeitig steigen die Preise seit Jahren, sodass eine Investition in Berliner Immobilien eine deutliche Wertsteigerung verspricht. Der Kauf von Wohneigentum in Berlin lohnt sich daher besonders.