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28 09 2017
Berliner Wohnimmobilienmarkt hat sich seit 2006 rasant entwickelt

In Berlin haben im Jahr 2016 Wohnimmobilien im Wert von 5,64 Milliarden Euro den Besitzer gewechselt. Das ist das Ergebnis des aktuellen ACCENTRO Wohneigentums-Reports, der am 13. September vorgestellt wurde. Demnach haben sich die Umsätze in Berlin in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdreifacht, 2006 betrug der Umsatz noch 1,97 Milliarden Euro. ACCENTRO geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Umsatzmarke von sechs Milliarden Euro erreicht wird.

Im ACCENTRO Wohneigentums-Report wird die rasante Entwicklung des Berliner Wohnimmobilienmarktes während der vergangenen zehn Jahre deutlich. Exemplarisch wird das sprunghafte Wachstum vor allem anhand der Neubauzahlen. So wurden im Jahr 2006 lediglich 363 Neubauimmobilien in der Bundeshauptstadt verkauft – zehn Jahre später waren es bereits 5.608, das sind mehr als 15 Mal so viele.

Auch die Preissteigerungen in Berlin suchen ihresgleichen. Zwischen 2006 und 2016 stiegen die Umsätze je verkaufter Wohnimmobilie von 96.141 Euro auf rund 250.215 Euro, das ist ein Plus von mehr als 160,26 Prozent. In keiner anderen untersuchten Großstadt war so ein starkes Preiswachstum zu verzeichnen.

Sinkende Transaktionszahlen, steigende Umsätze

Nicht nur im Zehnjahresvergleich, sondern auch kurzfristig sind die Umsätze je Verkauf in Berlin überdurchschnittlich gestiegen. Zwischen 2015 und 2016 betrug die Umsatzsteigerung je Verkauf 16,73 Prozent, während die 20 größten deutschen Städte im Schnitt ein Plus von lediglich 8,03 Prozent verzeichneten. Trotz des starken Zuwachses während der vergangenen Jahre sind die Preise in Berlin im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten nach wie vor einigermaßen günstig. Die Bundeshauptstadt verzeichnet nur den zwölfthöchsten Umsatz je Verkauf und rangiert damit noch hinter Städten wie Heidelberg, Mainz oder Regensburg.

Jedoch nimmt dem ACCENTRO Wohneigentums-Report zufolge die Zahl der Verkäufe in Berlin aktuell ab. So gingen die Transaktionen zwischen 2015 und 2016 um 7,42 Prozent zurück. ACCENTRO führt das allerdings nicht auf eine sinkende Nachfrage zurück, sondern in erster Linie auf das fehlende Angebot. Dass der Umsatz zwischen 2016 trotz sinkender Transaktionszahlen im Vergleich zum Vorjahr um 8,07 Prozent gestiegen ist, zeigt die nach wie vor bestehende starke Nachfrage nach Berliner Wohnimmobilien.