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26112020

Berlin ist bester Immobilienstandort in Europa

Kein anderer Immobilienstandort Europas bietet Investoren so gute Zukunftschancen wie die Bundeshauptstadt. Das ist das Ergebnis einer Studie von PwC und dem Urban Land Institute, die jedes Jahr durchgeführt wird. In der Studie mit dem Titel „Emerging Trends in Real Estate: Europe 2021” hat Berlin die französische Hauptstadt Paris vom Spitzenplatz verdrängt.1

In den Top 10 der Städte mit den besten Zukunftsaussichten befinden sich mit Frankfurt am Main (Platz vier), Hamburg (Platz sechs) und München (Platz sieben) drei weitere Metropolen aus Deutschland. Das zeigt, dass die Bundesrepublik im europäischen Vergleich zu den attraktivsten Standorten für Immobilieninvestoren zählt.
 

Deutschland zeigt sich robust während der Coronakrise

Ein wichtiger Grund dafür, dass Deutschland so einen guten Immobilienstandort darstellt, ist die Robustheit der Wirtschaft und des Immobilienmarkts während der Coronakrise. Investoren seien zuversichtlich, dass Immobilieneinkünfte auch in der Krise stabil seien, heißt es bei PwC. Ein Fondsmanager wird in der Studie mit den Worten zitiert, dass Deutschland in der Krise dem Eindruck nach besser dastehe als andere europäische Länder: „Wenn du irgendwo kaufst, dann kaufst du in Deutschland.“

Berlin steht PwC zufolge auf Platz eins der Städte mit den besten Investmentaussichten, weil es noch Aufwärtspotenzial bei den Mietpreisen gebe. Hinter Berlin folgen London und Paris, außerdem befinden sich noch Amsterdam, Madrid, Mailand und Wien in den Top 10.
 

Immobilienfonds setzen stärker auf Wohnimmobilien

In der Studie von PwC und dem Urban Land Institute wird außerdem betont, dass trotz der Coronakrise nach wie vor viel Anlagekapital zur Verfügung steht. Das sei ein wichtiger Unterschied zur Finanzkrise 2008, nach der weniger Kapital investiert wurde. Für die Immobilienmärkte ist das eine gute Nachricht, da aufgrund der niedrigen Zinsen viele Investoren auf die vergleichsweise sichere Assetklasse Immobilien ausweichen.

Vor diesem Hintergrund ist eine weitere aktuelle Nachricht interessant: Immobilienfonds investieren inzwischen stärker in Wohnimmobilien. 2019 hatten Wohnimmobilien einen Anteil von 1,1 Prozent in offenen Immobilienfonds, 2020 hat sich der Wert auf 2,1 Prozent erhöht. Das ist natürlich nach wie vor ein sehr geringer Anteil in den offenen Immobilienfonds, die vor allem von Büroimmobilien dominiert werden. Es wird aber damit gerechnet, dass sich der Anteil an Wohnimmobilien weiter erhöht. Bei Spezialfonds ist der Anteil an Wohnimmobilien von 6 Prozent im Jahr 2014 bereits auf 35 Prozent im Jahr 2019 angewachsen, wie der Intreal-Chef Michael Schneider betont.2


1 www.pwc.com/gx/en/industries/financial-services/asset-management/emerging-trends-real-estate/europe-2021.html
2 www.immobilien-zeitung.de/1000075037/anteil-von-wohnimmobilien-in-offenen-fonds-steigt-leicht

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