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12 09 2013
Berlin hat für jeden Geschmack etwas zu bieten

Der Berliner Wohnungsmarkt ist so bunt und vielfältig wie die Stadt und ihre Bewohner. Es gibt ein breites Angebot an Wohnungen in allen denkbaren Größen, Baujahren und Ausstattungen: Vom modernen 30-Quadratmeter-Mikroapartment bis zur gründerzeitlichen 150-Quadratmeter-Wohnung mit sechs Zimmern. Es gibt Quartiere und Kieze, deren Lage vielen Bewohnerinnen und Bewohnern einen hohen Mietpreis wert ist. Andere Kieze warten dagegen noch auf ihre Entdeckung – und locken derweil mit günstigen Preisen. Und nicht selten liegen solche Quartiere sogar direkt nebeneinander. Für Kaufinteressierte, die eine Wohnung als Kapitalanlage suchen, bedeutet das: Abseits der ausgetretenen Pfade finden sich oft günstige Wohnungen in spannenden Gebieten mit großem Mietsteigerungspotenzial.

Große Unterschiede auf kleinem Raum

So beträgt im beliebten Gebiet rund um den Rosenthaler Platz in Mitte die monatliche Angebotsmiete pro Quadratmeter im Schnitt 11,34 Euro kalt. Das ist laut WohnmarktReport von CBRE und GSW die vierthöchste Durchschnittsmiete aller Berliner Wohngebiete. Nur einen Kilometer weiter im Norden liegt das Quartier am schönen Humboldthain, wo im Durchschnitt lediglich 6,05 Euro gezahlt werden. Ganz ähnlich ist das Mietpreisverhältnis zwischen dem historischen Stadtzentrum und dem angrenzenden Gebiet rund um die südliche Friedrichstraße. Während man für einen Quadratmeter Wohnfläche Unter den Linden im Monat den Berliner Rekordwert von durchschnittlich 12,03 Euro bezahlt, sind es im nordwestlichen Kreuzberg im Schnitt nur 6,98 Euro. Sowohl die südliche Friedrichstraße als auch der Humboldthain litten einst unter ihrer Randlage an der Mauer – inzwischen können sich ihre Bewohnerinnen und Bewohner wieder an einer zentralen Lage und noch immer an traditionell günstigen Mieten erfreuen. Doch auch hier zeigt die Tendenz nach oben, wovon wiederum Kapitalanleger profitieren können.

Hohe Mieten werden aber nicht nur in der Innenstadt gezahlt. So liegt der Quadratmeterpreis etwa in Dahlem im Schnitt bei 10,48 Euro – und das Quartier damit auf Platz acht der teuersten Wohnlagen in Berlin. Ähnlich ist die Situation im Grunewald, der mit 10,67 Euro pro Quadratmeter noch vor Dahlem auf Platz sieben landet. Beide Gebiete sind grün und dennoch nah zur City West. Günstiger wohnen die Berliner dagegen in Marzahn-Hellersdorf und Spandau. Die Angebotspreise liegen dort je nach Quartier zwischen 4,70 und fünf Euro je Quadratmeter und Monat – und sind damit die günstigsten Mieten Berlins. Dort wohnt man zwar nicht unbedingt zentrumsnah, dafür aber meist grün und nicht weit entfernt vom Brandenburger Umland und seinen vielfältigen Erholungsmöglichkeiten. Daher sind diese Wohnlagen ebenfalls bei vielen Berlinern beliebt. Sie bieten ebenfalls Chancen für Kaufinteressierte, da dort die Preise noch günstig sind und aufgrund der stabilen Nachfrage Potenzial für Mietsteigerungen besteht. In Spandau sind die Angebotsmieten beispielsweise von 2011 bis 2012 um 6,9 Prozent gestiegen und der Trend zeigt – wie überall in Berlin – weiter nach oben.