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23 07 2015
Berlin: Attraktives Ziel für ausländische Direktinvestitionen

Einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) zufolge war Berlin im vergangenen Jahr für ausländischen Direktinvestitionen ein favorisiertes Ziel und konnte seine Beliebtheit um einiges steigern. So belegt Berlin mit 80 Auslands-Direktinvestitionen im Bundesländervergleich insgesamt den vierten Platz hinter Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wobei die Zahl gegenüber 2013 um 22 Prozent stieg. Der Marktanteil Berlins an allen in Deutschland verzeichneten ausländischen Direktinvestitionen belief sich 2014 auf zehn Prozent. Im Städtevergleich zeigt sich die Beliebtheit Berlins bei ausländischen Investoren noch deutlicher: Berlin liegt hier auf dem ersten Platz und damit vor Frankfurt am Main, Düsseldorf und München. Auch im europäischen Vergleich schneidet die deutsche Hauptstadt hervorragend ab. Sie belegt im Ranking der meisten ausländischen Direktinvestitionen Platz drei hinter London und Paris.

Diese Erkenntnisse beruhen auf dem „European Investment Monitor“ von EY, einer Analyse ausländischer Direktinvestitionsprojekte, die Betriebsstätten oder Arbeitsplätze geschaffen haben. Für die Studie wurden außerdem 200 Manager international tätiger Unternehmen zum Investitionsstandort Deutschland befragt.

Berlin kann aus seiner Beliebtheit Kapital schlagen

Laut EY-Umfrage konnte Berlin sein Image als wachsende Metropolregion bei einem Großteil ausländischer Investoren festigen. Bei der Frage, welches deutsche Bundesland für eine Unternehmensansiedlung besonders attraktiv sei, entschieden sich 19 Prozent der 200 Befragten für Berlin, womit die Metropole an der Spree auf Platz zwei liegt, dicht hinter Bayern. Unter jenen Befragten, die bisher keine Geschäftsaktivitäten in Deutschland haben, zeigt sich ein etwas differenzierteres Bild: Bei ihnen genießt Berlin sogar das Image des attraktivsten Bundeslandes für eine Unternehmensansiedlung.

Ausländische Direktinvestitionen schaffen Arbeitsplätze in Berlin

Von der wachsenden Zahl an Direktinvestitionen profitiert auch der Arbeitsmarkt der Stadt. Denn allein dadurch entstanden im vergangenen Jahr in Berlin mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Hauptstadt damit ein Plus von 395 Prozent. Die deutsche Hauptstadt belegt in dieser Kategorie Platz drei und wird nur von den traditionell herausragenden Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg übertroffen.