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16
06
2016

Arbeitslosenquote in Berlin auf historisch niedrigem Stand

Nicht nur die Bevölkerung der Bundeshauptstadt wächst, sondern auch die Zahl der Beschäftigten. Erstmals seit dem Mauerfall im Jahr 1989 ist die Arbeitslosenquote unter zehn Prozent gesunken, wie die Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg mitteilte. So lag die Arbeitslosenquote im Mai 2016 bei 9,7 Prozent. Im Mai waren bei den Arbeitsagenturen 181.166 Erwerbslose gemeldet, 5.260 weniger als im April und 15.187 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der offenen Stellen lag im Mai bei 23.974, das waren 3.953 mehr als vor einem Jahr. Generell befindet sich Berlin auf einem guten Weg, denn allein von März 2015 bis März 2016 wurden in der Hauptstadt 56.800 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Der Zuwachs an Arbeitsstellen übertrifft mit einem Plus von 4,4 Prozent das Jobwachstum aller anderen Bundesländer und ist doppelt so stark wie der Bundesdurchschnitt.

Konjunkturelle Rahmenbedingungen und boomende Berliner Wirtschaft

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sieht den historischen Tiefstand der Erwerbslosenzahlen nicht zuletzt den guten konjunkturellen Rahmenbedingungen in ganz Deutschland geschuldet, verweist aber auch auf das positive Klima für Investitionen, welches in der Stadt vorherrscht. Die Attraktivität der Hauptstadt für Start-Ups und die politische Wertschätzung der Kreativwirtschaft hält er ebenfalls für mitverantwortlich für diese positive Entwicklung. 

Arbeitssenatorin Dilek Kolat sieht, dass auch alteingesessene Berliner von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Mehr als 11.000 Langzeitarbeitslose konnten erfolgreich in Beschäftigung gebracht werden. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen wurde somit auf 32,5 Prozent gesenkt. Damit liegt Berlin deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 37,8 Prozent. Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer sieht weiteres Entwicklungspotenzial in der Berliner Wirtschaft, welches dem Arbeitsmarkt zugutekommen wird. Die starke Arbeitskräftenachfrage und robuste wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung sprechen für einen anhaltenden Beschäftigungszuwachs in Berlin.

Der Innovationsstandort Berlin entwickelt sich besser als andere Bundesländer

Dass die Einschätzungen von Müller und Yzer richtig sind, legen unter anderem die Zahlen der aktuellen Innovationserhebung in Berlin nahe. Demnach erwirtschafteten Berliner Unternehmen im Jahr 2014 mit ihren Innovationen 12,2 Milliarden Umsatz. Das waren 16,3 Prozent des gesamten Umsatzes. Damit lag der Anteil erstmals deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 15,5 Prozent. Tatsächlich ist die Berliner Innovationskraft mittlerweile so stark, dass die Bundeshauptstadt die restliche bundesdeutsche Wirtschaft abhängt. Während im Bundesdurchschnitt die Umsätze mit Produktneuheiten sinken, steigerten Berliner Unternehmen ihren Umsatz mit Innovationen noch um 2,5 Prozent. Berlin ist also für seine demografische Entwicklung gut aufgestellt und bietet im Vergleich zu anderen Bundesländern noch großes Entwicklungspotenzial.

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